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Cultur in Cannstatt e.V.

 

seit 1988

Klassik in Bad Cannstatt

 

Die Musik spricht für sich allein.

Vorausgesetzt wir geben ihr eine Chance.

Yehudi Menuhi

 

 

Die

 

»CANNSTATTER

SONNTAGSKONZERTE«

im

neu renovierten

Kursaal Bad Cannstatt

Königsplatz 1

Saal 1

 

präsentieren

am Sonntag, den 12. Juni 2016 18 Uhr

 

Kammersolisten des


Bayerischen Staatsorchesters


Streichquartette von

W.A. Mozart, Leoš Janáček


und Franz Schubert


I. Drißner, M. Kern - Violine


T. Weigel - Viola


D. von Kaltenborn - Violoncello

Programm


Wolfgang A. Mozart Streichquartett C-Dur KV 465
1756–1791 »Dissonanzen-Quartett« 1781
1. Adagio – Allegro
2. Andante cantabile
3. Menuett. Allegretto
4. Allegro molto


Leoš Janáček Streichquartett Nr. 2
1854–1928 »Intime Briefe« 1928
1. Andante – Con moto – Allegro
2. Adagio – Vivace – Andante –
Vivo –Adagio
3. Moderato – Adagio –Allegro
4. Allegro – Andante – Allegro –
Adagio


Pause


Franz Schubert Streichquartett d-Moll D 810
1797–1828 »Der Tod und das Mädchen«
1824
1. Allegro
2. Andante con moto
3. Scherzo. Allegro molto
4. Presto


Programmänderungen vorbehalten

Immanuel Drißner, Violine
geboren in Thessaloniki/Griechenland, studierte bei
Wolfgang Müller-Nishio in Stuttgart und bei Gottfried Schneider in München.
1997 wurde er Akademist bei den Münchner Philharmonikern und ist seit 1999 Mitglied des Bayerischen Staatsorchester.


Markus Kern, Violine
geboren in Schwäbisch Gmünd.

Er studierte in Stuttgart und Freiburg und gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben.

Meisterkurse absolvierte er u.a. bei Shmuel Ashkenazy, Nicolas Chumachenco, Sigmund Nissel, Thomas Brandis, Alice Schönfeld und Yair Kless. Seit 1999 ist er Mitglied des Bayerischen
Staatsorchesters.


Tilbert Weigel, Viola
in Ulm an der Donau geboren, studierte in München Violine bei Prof. Yuko Inagaki-Nothas und Prof. Kurt Guntner und Viola bei Prof. Hariolf Schlichtig. Von 1998–2009 war er im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München engagiert September 2009 wechselte Tilbert Weigel zum Bayerischen Rundfunk und ist heute Vorspieler der Bratschen des Münchner Rundfunkorchesters und regelmäßiger Gast beim Bayerischen Staatsorchester.


Dietrich von Kaltenborn, Violoncello
geboren in Bonn, studierte Violoncello an den Musikhochschulen in Leipzig und München.
Zunächst war er Mitglied im Gustav-MahlerJugendorchester und bei den Duisburger Sinfonikern, seit 1999 ist er Mitglied der Cellogruppe des
Bayerischen Staatorchesters.

 

Anmerkungen zu den drei Untertiteln:


Mozarts Streichquartett C-Dur KV 465 ist das letzte der sechs seinem ›lieben Freunde‹ Joseph Haydn gewidmeten
Quartette, niedergeschrieben im Januar 1781. Der Beiname »Dissonanzen-Quartett« rührt von der 22-taktigen AdagioEinleitung zum 1. Satz. Schneidende Querstände und klangliche Reibungen mit ebenso überraschenden Auflösungen erschrecken den Zuhörer. Zeitgenossen versuchten sogar, die vermeintlichen ›Fehler‹ zu korrigieren.

Janáček schreibt in seinem Todesjahr 1928 das 2. Streichquartett mit dem Untertitel ›Intime Briefe‹. Es bezieht sich auf die 38 Jahre jüngere Widmungsträgerin Kamila Stösslová (1892-1935). Das Werk steht in enger Verbindung mit seiner letzten großen Liebe zu ihr als über Siebzigjähriger. »Janá- čeks Musik spiegelt sein Temperament und seine eigenen emotionalen Zustände wider […] dennoch verweisen ihre Chiffren und Symbole ins Allgemeingültige« (M. Saremba, 2001). Seine Gefühlsausbrüche sind auch an vielen Tempo- änderungen abzulesen (hier nur lückenhaft notiert).

Schubert hat mehrfach eigene Lieder als Vorlage einzelner Sätze in Kammermusik-Werken benutzt, u.a. Die Forelle (1816/17) für das »Forellenquintett« A-Dur (1819); Der Wanderer (1816) für die »Wandererfantasie« C-Dur für Klavier (1822); Trockne Blumen (1823) für die Variationen für Flöteund Klavier (1824) und Der Tod und das Mädchen (1817) für das Streichquartett d-Moll (1824). Für das Thema des zweiten Satzes mit seinen fünf Variationen benutzt Schubert Abschnitte aus dem Lied: Das Vorspiel und die Stimme des ›Todes‹ (unter Auslassung der Strophe des ›Mädchens‹).
 

Vorschau
7. Juli 2016 In Kooperation mit Pro Alt Cannstatt
18:00 Uhr

Klavierabend Blagoy Filipov
mit Werken von F. Schubert, P.I. Tschaikowsky und I. Strawinsky

18. Sept. 2016 Förderkonzert Junge Künstler
18:00 Uhr Duo-Abend

Geschwister Domjanic
Sara D., Violine und Andreas D., Klavier
Mit Werken von L.v. Beethoven, Cl.
Debussy und H. Wieniawski (183

Eintritt:
Erwachsene 12
,00 €
ermäßigt     10,00 €

So erreichen Sie unsere Konzerte:
S1, S2, S3 bis Bahnhof Cannstatt,
U1, U2, U 13 oder
Bus 52, 55, 56 bis Wilhelmsplatz, dann U2 bis Kursaal

Vorverkauf:

Bücher Wagner, Marktstraße 34
70372 Suttgart
Tel: 0711/563915

Cultur in Cannstatt e.V.
Ferd.-Hanauer-Straße 42
70374 Stuttgart
Tel: 0711/533024



 

 

 

 

 

 

 

                                                               

 

 

 

 

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